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Das doppelte Bild
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Das doppelte Bild
Aspekte zeitgenössischer Malerei

 
Zweisprachige Ausgabe
deutsch und englisch

Klappenbroschüre,
fadengeheftet,
192 Seiten,
108 vierfarbige
Abbildungen
29,4 x 22 cm

Das doppelte Bild
Aspekte zeitgenössischer Malerei

Seit Beginn der achtziger Jahre wird in Werken der »Appropriation Art« (Aneignungskunst) der Wert und Anspruch der Originalität von Kunstwerken sowie der Innovations­mythos ihres Schöpfers kritisch hinterfragt. Dabei werden das Zitat, die Kopie oder die malerische Übermalung als Akt der Aneignung verstanden. Zwar haben Wiederholungen in der Geschichte der Kunst eine lange Tradition, aber die unverwechselbare Handschrift des Künstlers als Möglichkeit der eindeutigen Zuordnung war meist garantiert. Erst indem die Kopie das Original wird, stellt sich die Frage nach der Wiedererkennbarkeit von Bildern neu, zumal durch die Digitalisierung die Verwendung von Collage-Techniken bzw. die Duplizierung einer Datei noch erleichtert werden.
Amerikanische Künstler wie Sherrie Levine, die bereits durch einfaches Übereinanderlegen zweier Bilder ein neues, ein »doppeltes Bild«, schafft, oder Elaine Sturtevant, die Bilder anderer Künstler kopiert, nehmen im Vergleich zu europäischen Künstlern eine radikale Position ein.
Die in dieser Publikation vorgestellten Künstler beziehen sich genauso unmissverständlich auf Bildquellen, ­bieten aber diesen eine künstlerische Erwiderung durch ihre Interpretation des Originals: Ian Anüll, Philip ­Akkerman, Francis Baudevin, Svenja Deininger, Klodin Erb, Pia Fries, Markus Gadient, Michael van Ofen, Giacomo Santiago Rogado, Thomas Scheibitz, Uwe Wittwer und Robert Zandvliet.
978-3-941263-61-1 € 39,00 lieferbar
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