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Rhea Thönges-Stringaris:
Joseph Beuys in Kassel.
Über die documenta hinaus


 

Klappenbroschüre,
fadengeheftet,
104 Seiten,
20 vierfarbige und
26 s/w-Abbildungen
24 x 16,9 cm


Rhea Thönges-Stringaris: Joseph Beuys in Kassel. Über die documenta hinaus


Die in Kassel lebende Historikerin Rhea Thönges-­Stringaris, Mitstreiterin und Mitinitiatorin von Joseph Beuys' politischen Aktivitäten der »Free International University« (FIU) in Kassel, beschreibt in dieser Publi­ka­tion ihre Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem Künstler während, zwischen den documenta-­Zeiten und darüber hinaus. Beuys' künstlerisches und politisches Wirken wird exemplarisch beleuchtet: So berichtet sie von der ­ ­In­­stal­lation The Pack (Das Rudel), 1969, in der Neuen ­Galerie Kassel 1976, der 100 Tage währenden Veran­staltungen zur ­documenta 6, 1977, der Einrichtung der »Freien ­Internationalen Hochschule für Kreativität und Inter­disziplinäre Forschung« 1977 und dem Projekt 7000 Eichen 1982, das Thönges-Stringaris bis zu dessen erfolg­reichen Um­setzung 1987 unterstützte. Ausführlich dokumentiert sie Beuys' Vorstellungen eines ­verän­der­ten Kapital­begriffs als Grundvoraussetzung für die Umgestaltung der Gesellschaft. Das 1980 mit Beuys geführte Interview ergänzt das Thema Ökologie und Sozialismus.
In ihrem Beitrag »Hasengräber« gibt sie Einblick in ein ­sehr persönliches Erlebnis mit einem toten Hasen, der vor ihrer Haustür abgelegt wurde. Thönges-Stringaris und Beuys beerdigen den Hasen, für den Künstler Inbegriff eines Bewegungs- und Verwandlungselementes, schließlich in ihrem Garten, wobei ihm der fehlende Kopf durch ein Steinherz ersetzt wird.

978-3-941263-73-4 € 24,00 lieferbar
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